Weißwein kaufen: Rebsorten, Geschmacksrichtungen und Auswahlhilfe

Eine vielfältige Auswahl an Weißweinen von der Mosel stehen hier nebeneinander: Riesling in allen Süßegraden, Rivaner, Grau- und Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Kerner, Bacchus und Roter Riesling und auch alkoholfreie Varianten.

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Roter Riesling trocken von Weinhaus Beth in Kröv an der Mosel, saftig und kräftig im Geschmack

Roter Riesling | trocken

Inhalt: 0.75 Liter (11,60 € / 1 Liter)

Verkaufspreis: 8,70 € Regulärer Preis: 9,50 € (8.42% gespart)
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Riesling Auslese trocken 88 Punkte Meininger Best of Riesling Weinhaus Beth Mosel Kröv

Beth's Riesling Auslese | trocken

Inhalt: 0.75 Liter (15,33 € / 1 Liter)

Regulärer Preis: 11,50 €
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Eine Flasche Moselblümchen Wein Goldmuskateller feinherb mit Mädchen in Original Moselblümchen Tracht liegende Flasche Moselblümchen feinherb vom Moselweingut Beth mit Trauben und Pfirsich auf dem Tisch

Moselblümchen Goldmuskateller | feinherb

Inhalt: 0.75 Liter (11,33 € / 1 Liter)

Regulärer Preis: 8,50 €
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Riesling Beerenauslese edelsüss von der Mosel, hochkonzentrierter Dessertwein für besondere Momente von Weinhaus Beth in Kröv

Riesling Beerenauslese | edelsüß

Inhalt: 0.375 Liter (62,67 € / 1 Liter)

Regulärer Preis: 23,50 €
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Empfehlung
Grauburgunder Mini Weißwein trocken 0,25 l  Weinhaus Beth Kröv Mosel

Grauburgunder trocken | Mini

Inhalt: 0.25 Liter (15,20 € / 1 Liter)

Regulärer Preis: 3,80 €
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Riesling Eiswein edelsüss von der Mosel, hochkonzentrierter Dessertwein aus gefroren gelesenen Trauben - Weinhaus Beth

Riesling Eiswein | edelsüß

Inhalt: 0.375 Liter (104,00 € / 1 Liter)

Regulärer Preis: 39,00 €
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Weißburgunder Welten Barrique, im Holzfass gereifter Premium-Weißwein vom Weinhaus Beth aus Kröv

Weissburgunder "Welten" Barrique | trocken

Inhalt: 0.75 Liter (18,00 € / 1 Liter)

Regulärer Preis: 13,50 €
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Welche Rebsorte passt zu welchem Geschmack?

Die zehn Rebsorten und Cuvées im Sortiment lassen sich in vier Familien einteilen, die sich im Glas deutlich unterscheiden:

  • Riesling – balancierte, frische Säure, Zitrus- und Steinobstaromen, von trocken bis fruchtsüß erhältlich. Die Sorte mit der größten stilistischen Spannweite.
  • Rivaner, Kerner, Bacchus – mildere, säureärmere Sorten. Rivaner ist der Handelsname für Müller-Thurgau und der klassische Einstieg für alle, denen Riesling zu spitz ist; die säurearme Variante des Weinhaus Beth ist ausdrücklich so deklariert. Kerner und Bacchus bringen mehr Aroma und werden hier süß ausgebaut angeboten.
  • Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay – die Burgunderfamilie: weicher, körperreicher, mit Noten von Birne, Nuss und gelegentlich einem Hauch Butter. Grauburgunder gibt es von zwei Erzeugern, dazu die Grande Cuvée aus Grau- und Weißburgunder des Karolingerhofs.
  • Sauvignon Blanc – aromatisch und grasig-grün mit Stachelbeere und Paprika, als feinherbe Version und als Sauvignon Blanc trocken Réserve.

Eine Besonderheit ist der Rote Riesling: eine natürliche Farbvariante des Rieslings mit rötlicher Beerenhaut, aus der ein normaler Weißwein gekeltert wird – im Glas etwas kräftiger und weniger säurebetont als der klassische Riesling.

Weißwein scheitert selten am Etikett, sondern an der Wahl der falschen Stilistik: trocken oder feinherb, ein Glas zum Essen oder ein Wein für zwanzig Gäste, Hauswein in der Literflasche oder Kabinett zum Anlass. Der folgende Ratgeber erklärt, was die Geschmacksangaben rechtlich bedeuten, wie sich die drei Erzeuger im Sortiment unterscheiden, welcher Weißwein zu welchem Essen passt und wie man Mengen für Feste und Ausschank kalkuliert.

Weiterlesen: Geschmacksangaben, Erzeuger, Speisen und Mengen

Trocken, halbtrocken, feinherb, lieblich: Was die Angabe wirklich bedeutet

Die Geschmacksangabe auf einem Weißwein ist rechtlich geregelt und richtet sich nach dem Restzucker in Gramm pro Liter. Trocken bedeutet höchstens 4 g/l – oder bis 9 g/l, wenn die Säure hoch genug ist, um die Süße zu überdecken. Genau diese Ausnahme ist der Grund, warum ein trockener Riesling mit seiner ausgeprägten Säure spürbar runder wirken kann als ein trockener Burgunder mit gleichem Etikett. Halbtrocken reicht bis 12 g/l (in Verbindung mit hoher Säure bis 18 g/l), lieblich bis 45 g/l, alles darüber ist süß.

Feinherb ist keine dieser vier Stufen, sondern eine erlaubte, aber nicht mit Zahlen definierte Bezeichnung. In der Praxis bewegen sich feinherbe Weißweine meist im halbtrockenen Bereich, gelegentlich etwas darüber. Wer einen Wein sucht, der weder knochentrocken noch süß ist, liegt mit feinherb in der Regel richtig – und genau deshalb ist feinherb im offenen Ausschank an der Mosel die Stilistik, nach der Gäste am häufigsten fragen.

Fruchtsüß schließlich beschreibt keinen Restzuckerwert, sondern einen Stil: deutliche Süße, getragen von Frucht und Säure, wie beim Riesling Kabinett fruchtsüß des Karolingerhofs oder der Riesling Spätlese vom Weinhaus Beth. Solche Weine sind keine Dessertweine im engeren Sinn, sondern eigenständige Begleiter für würzige Küche oder den Sommerabend.

Drei Erzeuger, drei Preislagen

Das Sortiment stammt von drei Betrieben aus Kröv an der Mosel, die unterschiedliche Rollen abdecken:

  • Weinhaus Beth stellt mit Hausweinen in der 1-Liter-Flasche, Rivaner, Schiefer-Riesling-Linie und Sortenweinen die Alltags- und Ausschankbasis.
  • Marcus Stein liegt mit Riesling, Rivaner und Grauburgunder zwischen 7,90 € und 9,50 € und führt zwei Linien: Black Label für den täglichen Wein, White Label für ertragsreduzierte Weine. Mehrere Weine gibt es wahlweise in 0,75 l oder 1,0 l.
  • Karolingerhof besetzt mit Riesling Kabinett, Sauvignon Blanc Réserve, Chardonnay und Cuvées das Segment von 12,80 € bis 14,80 €.

Für einen Vergleich innerhalb einer Rebsorte lohnt der Blick auf Riesling feinherb: Weinhaus Beth (Schiefer Riesling, 7,50 €), Marcus Stein (7,90 €, Blauschiefer 9,50 €) und der Kröver Nacktarsch feinherb (7,40 €) zeigen, wie unterschiedlich dieselbe Sorte und dieselbe Geschmacksrichtung ausfallen kann.

Kabinett und Spätlese: Was das Prädikat aussagt

Kabinett und Spätlese sind Prädikatsstufen des deutschen Weinrechts. Sie richten sich nach dem Mostgewicht der Trauben bei der Lese, also nach der Reife – nicht nach der Süße im fertigen Wein. Ein Riesling Kabinett kann deshalb trocken oder fruchtsüß sein; beide Varianten stehen hier vom Karolingerhof im Sortiment. Kabinett ist die erste, Spätlese die zweite Prädikatsstufe. Für die Kaufentscheidung heißt das: Das Prädikat sagt etwas über Herkunftsqualität und Reife, die Geschmacksangabe daneben sagt, wie süß der Wein tatsächlich ist.

Weißwein zum Essen: Vier Regeln, die meistens reichen

  • Säure zu Fett und Frittiertem – trockener Riesling oder Sauvignon Blanc zu Schnitzel, Fischfilet in Butter, Backfisch.
  • Restsüße zu Schärfe – feinherber oder fruchtsüßer Riesling zu Thai-Curry, Szechuan-Küche, scharfer Wurst. Süße puffert Chili, Säure hält den Wein frisch.
  • Körper zu Cremigem – Grauburgunder, Weißburgunder oder Chardonnay zu Risotto, Rahmsoßen, Geflügel, mildem Käse.
  • Mild zu mild – Rivaner zu Spargel, leichten Salaten und Gerichten, bei denen der Wein nicht im Vordergrund stehen soll.

Zu Riesling-Senf, Wein-Gelee oder anderen Feinkostprodukten mit Weinanteil passt in der Regel derselbe Weintyp, der auch im Produkt steckt – eine einfache Faustregel für Käseplatten und Geschenkkörbe.

Serviertemperatur, Öffnen, Aufbewahren

Leichte, säurebetonte Weißweine (Riesling, Rivaner, Sauvignon Blanc) trinken sich am besten bei 8 bis 10 °C, körperreiche Burgunder bei 10 bis 12 °C. Aus dem Kühlschrank kommen Flaschen meist mit 5 bis 6 °C – zehn Minuten auf dem Tisch reichen, um sie auf Trinktemperatur zu bringen. Fruchtsüße Weine dürfen etwas kälter serviert werden, weil Kälte die Süße zurücknimmt.

Ungeöffnet halten sich die meisten Weißweine aus diesem Sortiment bei kühler, dunkler Lagerung problemlos zwei bis drei Jahre; Riesling mit Restsüße und Prädikat auch deutlich länger. Nach dem Öffnen bleibt eine wieder verschlossene Flasche im Kühlschrank drei bis fünf Tage trinkbar – trockene, säurebetonte Weine halten dabei etwas länger als körperreiche Burgunder.

Mengen planen: Wie viel Weißwein für wie viele Gäste?

Eine 0,75-l-Flasche ergibt sechs Gläser à 0,125 l oder fünf Gläser à 0,15 l. Für ein Essen mit Weinbegleitung rechnet man mit etwa einer halben Flasche pro Person über den Abend, bei einem Sommerfest mit Weißwein als Hauptgetränk eher mit einer Flasche. Die 1-Liter-Flasche lohnt sich, sobald ein Wein für mehrere Personen offen auf dem Tisch steht: Sie entspricht fünf Schoppen à 0,2 l und ist pro Liter günstiger als zwei 0,75-l-Flaschen.


Alkoholfreier Weißwein

Der Riesling alkoholfrei des Weinhaus Beth ist ein entalkoholisierter Wein mit höchstens 0,5 % vol. Er wird aus fertigem Riesling hergestellt, dem der Alkohol schonend entzogen wird, und ist feinherb ausgebaut, weil etwas Restsüße den fehlenden Körper des Alkohols ausgleicht. Für gemischte Tischrunden, Fahrer und Schwangere ist er die naheliegende Ergänzung zu einer Weißweinbestellung.

Weißwein für Gastronomie, Handel und Eigenmarke

Für den offenen Ausschank sind die 1-Liter-Flaschen von Weinhaus Beth und Marcus Stein gedacht: ein Riesling in drei Geschmacksrichtungen, Rivaner und Grauburgunder decken die Standardfragen am Tisch ab, ohne dass die Weinkarte lang werden muss. Die Kombination aus einem preisgünstigen Schoppenwein, einem feinherben Riesling zur Mosel-Erwartung der Gäste und einem Burgunder für die Weißweintrinker, die keine Säure mögen, funktioniert in den meisten Betrieben.

gourmet depot arbeitet seit 2006 als Manufaktur und Handelshaus und beliefert Gastronomiebetriebe, Feinkostläden, Floristen, Fachhändler und Einzelhändler im Premiumsegment. Größere Mengen gehen als Palette per Spedition; Abholung in Kröv ist nach Absprache möglich. Weißwein unter eigenem Etikett – für ein Restaurant, ein Hotel, einen Verein oder als Firmengeschenk – ist über den Bereich Eigenmarken anfragbar.

Häufige Fragen zu Weißwein

Was ist der Unterschied zwischen feinherb und halbtrocken?

Halbtrocken ist rechtlich definiert und erlaubt bis 12 g/l Restzucker, bei hoher Säure bis 18 g/l. Feinherb ist eine zulässige, aber nicht mit Zahlen festgelegte Bezeichnung; feinherbe Weine liegen meist im halbtrockenen Bereich, gelegentlich etwas darüber.

Welcher Weißwein ist mild und säurearm?

Rivaner (Müller-Thurgau) ist die mildeste Sorte im Sortiment, gefolgt von Weißburgunder und Grauburgunder. Riesling und Sauvignon Blanc sind die säurebetontesten Weißweine.

Ist Rivaner dasselbe wie Müller-Thurgau?

Ja. Rivaner ist der Handelsname für die Rebsorte Müller-Thurgau, eine Kreuzung aus Riesling und Madeleine Royale. Der Name wird vor allem für trocken oder feinherb ausgebaute Weine verwendet.

Welcher Weißwein passt zu scharfem Essen?

Feinherber oder fruchtsüßer Riesling. Die Restsüße puffert die Schärfe, die Säure hält den Wein frisch. Trockene, alkoholreiche Weine verstärken das Brennen eher.

Wie lange hält sich geöffneter Weißwein?

Wieder verschlossen und im Kühlschrank drei bis fünf Tage. Säurebetonte trockene Weine halten etwas länger als körperreiche Burgunder.

Bedeutet Kabinett, dass der Wein süß ist?

Nein. Kabinett ist eine Prädikatsstufe, die sich nach der Traubenreife bei der Lese richtet. Ein Kabinett kann trocken, feinherb oder fruchtsüß ausgebaut sein; die Geschmacksangabe steht separat auf dem Etikett.

Wie viele Gläser Weißwein ergibt eine Flasche?

Eine 0,75-l-Flasche ergibt sechs Gläser à 0,125 l oder fünf Gläser à 0,15 l. Eine 1-Liter-Flasche ergibt fünf Schoppen à 0,2 l.

Passend dazu: Wer Weißwein für ein ganzes Menü sucht, findet Rotweine und Rosé und Rotling derselben Erzeuger in den Nachbarkategorien. Für den Aperitif gibt es Sekt und Secco aus Riesling und Burgunder, für den Winter weißen Glühwein auch im 10-Liter-Gebinde. Die Weine der einzelnen Erzeuger im Überblick: Kröver Nacktarsch, Karolingerhof und Marcus Stein. Riesling-Senf und Wein-Gelee unter Feinkost ergänzen jede Weißweinbestellung zum Geschenk.