Feinherb FAQs
Häufig gestellte Fragen.
Was ist feinherb für ein Wein? +
Feinherb bezeichnet einen Wein mit feiner, spürbarer Restsüße zwischen halbtrocken und lieblich. Die Bezeichnung ist gesetzlich nicht definiert, auf dem Etikett aber erlaubt.
Ist feinherber Wein lieblich? +
Nein, feinherb ist milder als lieblich. Ein feinherber Wein liegt näher an halbtrocken und zeigt eine dezente statt ausgeprägte Süße.
Was ist süßer, feinherb oder lieblich? +
Lieblich ist süßer. Feinherb hat weniger Restzucker und wirkt durch die Säure im Abgang herber.
Ist feinherb süß oder trocken? +
Weder noch. Feinherb liegt dazwischen und hat mehr als 9 Gramm Restzucker pro Liter, ist also nie ganz trocken.
Ist feinherb dasselbe wie halbtrocken? +
Fast. Beide überschneiden sich oft, feinherb ist aber gesetzlich nicht fixiert und dadurch etwas flexibler.
Wie viel Restzucker hat ein feinherber Wein? +
Meist 15 bis 25 Gramm pro Liter. Der genaue Wert hängt vom Säuregehalt und von der Entscheidung des Winzers ab.
Welche Rebsorten eignen sich für feinherben Wein? +
Vor allem Riesling, dazu Rivaner, Sauvignon Blanc, Dornfelder und Spätburgunder. Auch Roséweine werden häufig feinherb ausgebaut.
Woher kommt der Begriff feinherb? +
Der Begriff wurde um 2000 von Moselwinzern geprägt. Seit einem Gerichtsurteil im Jahr 2002 ist er offiziell auf Etiketten erlaubt.
Weinhaus Beth · WEINWISSEN
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